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SÖYLEŞİLER |
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Dr.
Ayyub Köhler:
Ich bin durch den Islam mit meinem Leben zufrieden
1-Turkpartner: Herr Köhler, würden Sie sich für
unsere Leser kurz vorstellen?
Mein Name ist Dr. Ayyub Axel Köhler. Ich wurde am 3.
April 1938 in Stettin als Sohn des Architekten Max Köhler
und seiner Ehefrau Charlotte geboren. Während der
Kriegswirren wurde meine Familie nach Schönewalde im Kreis
Herzberg/Elster evakuiert, wo ich das Ende des Krieges
erlebte. In Schönewalde kam ich auch zur Schule.
Von 1951 bis 1956 lebte ich mit meinen Eltern in
Halle/Saale. Dort besuchte ich die Oberschule, die ich 1956
mit dem Abitur abschloß. Im gleichen Jahr verließ ich die
damalige DDR. Auf dem Weg durch verschiedene Flüchtlingslager
verschlug es mich nach Freiburg/Brsg., wo ich 1957 das
Studium der Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt
Geowissenschaften aufnahm, das ich an der Universität Kiel
fortsetzte und 1968 an der Universität zu Köln am Institut
für Geophysik mit der Promotion zum Dr. rer. nat.
abschloss.
Während meines Studiums wurde ich durch ausländische
Studenten erstmalig mit dem Islam bekannt. Im Jahre 1963 ich
dann offiziell mein Bekenntnis (Schahada) zum Islam ab. Von
dieser Zeit an vertiefte ich mein Wissen über den Islam
durch islamische Studien mit dem Schwerpunkt der islamischen
Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften und der
Philosophie.
1969 arbeitete
ich zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Rechenzentrum der DFVLR (jetzt DLR), Porz/Wahn, bis ich
einem Ruf der
Universität Teheran/Iran folgte, wo ich von 1970 bis 1973
als Assistent-Professor tätig war. Nach meiner Rückkehr
nach Deutschland wurde ich Referent im Institut der
deutschen Wirtschaft. Dort war ich im Bereich Ökonomie und
Ökologie im Umweltschutz engagiert.
Ich bin seit 1984 in zweiter Ehe mit der türkischen
Germanistin und Pädagogin, Frau Asiye, geborene Zilelioglu,
verheiratet, die zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe in die
neue Familie einbrachte, denen ich wie ein Vater geworden
bin und die ich wie eigene Kinder liebe.
1988 habe ich alle islamischen Vereine Deutschlands an einen
Tisch gebracht. Dann haben wir den
Islamischen Arbeitskreises (jetzt Zentralrat der
Muslime in Deutschland (ZMD)) gegründet, dessen Sprecher
ich von 1988-1993 war. 1996 wurde ich Ehrenmitglied des
Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Vorsitzender
des Beirats des ZMD und schließlich Generalsekretär.
2-Turkpartner: Sie haben als Religion Islam
gewählt. Wie sind Sie darauf gekommen, wann und was
fasziniert Sie am Islam?
Nach meiner Flucht aus der DDR in den Westen (1956)
wurde ich nach Schwaben verschlagen. Dort war ich selbst als
Deutscher ein Ausländer unter Ausländern. Die Mehrzahl
davon waren damals islamische Studenten. Unter ihnen erlebte
ich die Brüderlichkeit und Mitmenschlichkeit den Schwachen
und Mittellosen gegenüber, die ohne jede Gegenleistung auch
dem Nichtmuslim gewährt wurde.
Selbstverständlich interessierte mich die Religion meiner
Freunde. Ich habe mich dann mit den Religionen und
insbesondere mit dem Islam beschäftigt. Ich habe mir Bücher
gekauft und den Koran durchgelesen. Dabei stellte ich fest,
dass ich eigentlich schon ein Muslim bin. Instinktiv war ich
insbesondere durch meinen Vater schon so erzogen. Auch meine
Eltern konnten nichts mit der Dreieinigkeit anfangen. So war
das Hineinwachsen in den Islam ein fließender Übergang.
1963 bin ich dann offiziell zum Islam übergetreten. Persönliche
Beziehungen, längere Reisen in islamische Länder und natürlich
mein Universitätsstudium haben mich dabei beeinflusst.
Ich bin durch den Islam mit meinem Leben zufrieden. Der
Islam hat mir die Freiheit
und Unabhängigkeit von vielen äußeren Zwängen und
Manipulationen gegeben. Ich lebe in der Gewißheit, Teil
einer großartigen Schöpfung Gottes und Seines Schöpfungsplanes
zu sein. Das Leben hat für mich einen tiefen Sinn gewonnen.
Das Faszinierende am Islam ist für mich der klarer und natürlicher
Gottesbegriff. Islam ist so eine natürliche und aufklärerische
Religion, in der Vernunft und Wissen auch eine der
Grundlagen der Frömmigkeit ist. Islam hat auch viel mit dem
Deutschen Humanismus zu tun, bei dem es ja auch um die
Veredelung des Menschen geht. Die Veredelung des Menschen in
Richtung Allah ist der eigentliche Dschihad, den der Mensch
täglich zu bestehen hat. Islam wird so zu einem Leben mit
Gott.
3-Turkpartner: So viel ich weiß, haben Sie
die Türkei eher kennen gelernt als Ihre türkischstämmige
Frau. Können Sie darüber etwas erzählen?
1958 bin ich als junger und wirklich armer Student das
erste Mal in der Türkei gewesen. Das war auf der Durchreise
nach Persien. Aus der Durchreise wurde allerdings ein 10-tägiger
Aufenthalt in Istanbul, weil ich noch kein persisches Visum
hatte. Ich war von der Stadt vom ersten Augenblick als der
Zug um die Kurve fuhr, von wo man zum ersten Mal ein Stück
der Silhouette der Stadt sah,
fasziniert. Ich habe die Stadt zu Fuß durchstreift
und überall nette, freundliche und hilfsbereite Menschen
getroffen. Wenn ich heute so zurückdenke, meine ich, dass
die Menschen damals besser gelebt haben als heute –
jedenfalls gab es nicht so viel Not und Elend wie heute. Ich
bin noch öfter in der Türkei gewesen. Istanbul ist mir
vertraut als ein Stück von mir – zumindest meiner Jugend.
Damals reiste man ja noch mit dem Zug, dem Schiff, dem Bus
oder dem Auto und jedes Mal wenn ich die türkische Fahne in
der Ferne sah, und ich schließlich über der Grenze in der
Türkei war, war ich froh. In der Türkei möchte ich (auch
aufgrund des Wunsches meines Schwiegervaters beerdigt sein.
Im Heimatdorf meiner Frau habe ich schon meine Grabstätte
vorbereitet.
Besondere Erinnerungen
verbinden mich mit der Osttürkei. Die Menschen dort
werde ich nie vergessen: stolze Menschen, großherzig und
verlässlich unter denen man sich sicher fühlt. Einmal im
Winter hatte mir ein Ingenieur aus Erzerum sogar einen Jeep
mit Fahrer zur Verfügung gestellt, damit ich weiter nach
Dogubayazit kam. Ich habe den Namen nie vergessen. Ich habe
ein paar mal vergeblich versucht, mit ihm Kontakt
aufzunehmen. Sein Name ist Haydar Tin. Allah möge ihn für
seine guten Taten belohnen! Unterwegs sind wir in den Bergen
hinter Agri im Schnee stecken geblieben und wir verdanken es
einer Gruppe von Männern, die mit ihren Gewehren bewaffnet
auf Pferden uns entgegen kamen und uns geholfen haben.
Meiner Frau, die aus Zentralanatolien stammt, habe ich schon
viel von der Türkei zeigen können.
4-
Turkpartner: Herr Köhler, Sie sind im Vorstand der ZDM. Was ist
die vordergründigste Aufgabe(n) der ZMD?
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ist als
eingetragener Verein und als zentraler Dachverband
islamischer Dachverbände organisiert. Seine Anfänge
reichen zurück in die achtziger Jahre, als sich alle
damaligen islamischen Vereine und Dachverbände in dem so
genannten. Arbeitskreis der Muslime zusammengeschlossen
hatten, um gemeinsame Positionen zu aktuellen Fragen der
Muslime in Deutschland auszuarbeiten, abzusprechen und in
der Öffentlichkeit – vor allem der Politik gegenüber –
die Interessen der Muslime in Deutschland zu vertreten. Zu
den ersten Aufgaben des Arbeitskreises gehörten damals
insbesondere der islamische Religionsunterricht und das
islamische Schlachten. Daran arbeiten wir heute noch. Und
man sieht an diesen Beispielen, wie lange es generell dauert
– das trifft nicht nur auf islamische Angelegenheiten zu -
bis in einer Demokratie, ein Sachverhalt als Gesetz oder in
der Gesellschaft verankert ist. Wir müssen also viel
politische Erfahrung mitbringen, standhaft sein und viel
Geduld mitbringen. In der relativ kurzen Zeit (40 Jahre), in
der der Islam und die Muslime in Deutschland Fuß gefasst
hat, haben wir – insbesondere mit dem ZMD – viel
erreicht. Wir haben in Bund und Ländern nahezu den Status
der anderen gesellschaftlichen Gruppen (z. B.
Gewerkschaften, Kirchen oder Industrieverbände) als
Ansprechpartner oder Mitwirkende bei Gesetzesvorhaben
erreicht.
Oberstes Prinzip des ZMD ist es, den Muslimen in Deutschland
politisch und gesellschaftlich die Voraussetzungen für das
Leben der Gemeinden und der einzelnen Muslime schaffen, nach
denen sie nach ihrer Glaubensüberzeugung leben können. Das
können die Muslime nur, wenn sie sich zusammenschließen.
“Haltet fest am Seile Allahs und spaltet Euch nicht!“,
ist uns Muslimen nicht umsonst von Allah als Mahnung mit auf
den Weg gegeben worden.
5-
Turkpartner: Woran liegt es, dass die Muslime in Europa so
zersplittert sind? Und was kann man dagegen unternehmen?
Weil die Muslime auch Menschen sind: es gibt eben auch
unter den Muslimen Menschen, die eitel, selbstsüchtig,
machthungrig, profilierungssüchtig oder schlichtweg dumm
und uneinsichtig sind. Es ist viel islamische Bildungsarbeit
zu leisten, um diesen Muslimen neben der reinen Mechanik vor
allen Dingen den Sinn der islamischen Botschaft zu
vermitteln.
Viele glauben, alleine die Sache des Islams und der Muslime
in die Hand nehmen zu müssen. So kommt es, dass hier und
dort neue und vor allen Dingen von den anderen Muslimen
unanhängige Verbände gegründet werden, die jedes Mal das
Rad neu erfinden wollen und selbst erst Erfahrungen sammeln
müssen. Das kostet unnötig Energien und liefert den
deutschen Politikern immer wieder Argumente gegen den Islam
und die Muslime und ihre Anliegen. Auf der anderen Seite
sollte man davon ausgehen, dass es wohl immer mehrere
Dachverbände geben wird. Das muss kein Schaden sein, wenn
diese Verbände in den existenziellen Fragen geschlossen und
einig auftreten.
In Deutschland sehen wir die islamische Welt im Kleinen:
nationalistisch und sogar schon rassistisch. Hinzu kommt,
dass ausländische Regierungen oder politische und
nichtpolitische islamische
Bewegungen massiv Einfluss auf den Islam und die Muslime in
Deutschland nehmen. Diese Art der Zersplitterung hat
vielleicht kurzfristig diesem oder jenem Verband genützt
– der Islam und die Muslime haben dadurch aber immer, und
wie man an Beispielen nachweisen kann, einen schweren
Schaden erlitten.
Der ZMD setzt alles daran, unabhängig zu sein. Nur so haben
wir in der praktischen Politik aber auch für unseren
positiven Beitrag für Deutschland - auch für die
islamische Welt eine Chance.
6-
Turkpartner: Wie sieht die Zukunft der Muslime in Deutschland? Gibt
es Hoffnung dafür, dass der Islam als Religionsgemeinschaft
anerkannt wird?
Ich halte es als Muslim schon für eine Art Gotteslästerung,
etwas über die Zukunft des Islam und der Muslime aussagen
zu wollen. Die Zukunft liegt in Gottes Hand. Wir können nur
unser Bestes tun. Vor Allah werden wir dann zur Rechenschaft
gezogen. Und wir sollten auch an unsere Nachkommen denken, für
die wir nach Glaube, bestem Wissen und Gewissen das Beste für
ihre Zukunft vorbereiten müssen.
Dazu gehört die Klärung des Verhältnisses der Muslime zum
deutschen Staat. Es ist ja so, dass in Deutschland der
Verfassung nach Staat und Religion nicht als Gegner gesehen
wird. Kirche und Staat sind auch in Deutschland getrennt, so
dass wir hier keine Staatsreligion haben, aber die Trennung
geht nicht soweit, dass der Staat sogar die Religionen
unterdrückt oder gar versucht sie auszurotten, wie es in
der Neuzeit von einigen Staat versucht wurde oder noch
versucht wird. In Deutschland sind die Verfassungsväter von
politisch liberalen Vorstellungen und den historischen
Erfahrungen der Auseinandersetzung zwischen Religion und
Macht, besonders aber von den Erfahrungen mit dem Dritten
Reich der Nazidiktatur ausgegangen, und haben eine weise
Verfassung erarbeitet, die Staat und Religion in ein
harmonisches, aufeinander kooperativ bezogenes Verhältnis
gesetzt haben. Werte
sind in weltanschaulichen Zusammenhängen begründet. Von
dort her bekommen sie ihre Geltung. Wertbezogenes Handeln
entsteht innerhalb der Religions- und
Weltanschauungsgemeinschaften. Vom Staat kann also nicht die
Rede sein. Denn: In Deutschland kann und darf der Staat
keine Werte diktieren, denn für ihn gilt das
grundgesetzliche Gebot staatlicher religiös-weltanschaulicher
Neutralität (Artikel 4 GG). Der Staat muß also auf die
Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften als
Wertepotential der Gesellschaft zurückgreifen. Religion ist
in Deutschland eine öffentliche Angelegenheit und nicht nur
eine Gesinnung im stillen Kämmerlein.
Die großen Probleme, wie der islamische
Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, lassen sich in
Deutschland nur lösen, wenn der Islam bzw. die Muslime als
Religionsgemeinschaft im Sinne der deutschen Rechtsordnung
anerkannt ist. Natürlich ist der Islam als Religion
anerkannt – aber er hat (noch) keinen Platz im deutschen
Staat zugewiesen bekommen. Es geht also darum, den Islam in
die deutsche Staatsordnung zu integrieren. Das ist
schwierig, weil der Gesetzgeber immer von Religionen als
Kirche ausgeht. Der Islam kennt aber keine Organisationsform
wie die christlichen Kirchen. Das Ziel ist nun, eine dem
Islam angemessene Lösung für die Muslime als
Religionsgemeinschaft zu finden. Der ZMD arbeitet intensiv
an dieser juristischen und besonders an der politischen
Aufgabe. Der erste Schritt dahin war die islamische Charta
des ZMD, mit der wir auf den Staat und die Gesellschaft
zugegangen sind. Damit haben wir uns im Rahmen der
islamischen Lehre dem Staat und der Gesellschaft gegenüber
verpflichtet und ihm ein Angebot der Kooperation gemacht.
7-
Turkpartner: Wie Sie wissen, in Deutschland leben ca. 3,2 Mio.
Muslime. Die gegenseitigen Vorurteile zwischen Muslimen und
Christen verhindern den gewünschten Dialog. Ihre Meinung
dazu?
Das Verhältnis von Christen und Muslimen ist historisch
durch insbesondere christliche Mission und Gewalt belastet.
In Europa haben sich nach den verheerenden Weltkriegen
unterdessen politische Instrumentarien des Dialogs
entwickelt, die sehr erfolgreich viele Konflikte gelöst
haben. Ich denke dabei an die KSZE und die Auflösung des
kommunistischen Ostblocks. Ich denke beispielsweise aber
auch an den Papst, der eine verlässliche Brücke zwischen
Christentum und Islam geschlagen hat und natürlich auch an
die Erfolge des Dialogs zwischen Muslimen und Christen in
Deutschland. Als religiöse Menschen sitzen wir ja alle in
einem Boot. Die Probleme des Dialogs sind aber auch unübersehbar:
Da ist das gegenseitige Misstrauen. Misstrauen und Angst
sind schlechte Ratgeber. Es müssen also nicht nur
Misstrauen sondern auch Ängste abgebaut werden. Zudenken
gibt mir auch, dass der christlich-islamische und der
christlich-jüdische Dialog nicht zusammen findet. Ich meine
aber, dass der Trialog erst den Ausweg aus dem Stillstand
des Dialogs findet.
8-
Turkpartner: Die größte muslimische Minderheit in Deutschland
sind Türken. Wie es Ihnen auch bekannt ist, gibt es mehrere
türkische Dachorganisationen, die im religiösen Bereich tätig
sind, aber gegeneinander konkurrieren. Ihre Feststellung und
Vorschlag?
Ich möchte mir nicht anmaßen, den Türken
besserwisserisch Ratschläge zu erteilen. Ich beobachte –
und da kann ich vielleicht einen falschen Eindruck haben –
dass die Türken viele interne Probleme haben und wohl auch
fürchten, dass sie den guten Ruf als Verteidiger des
Glaubens verlieren könnten..
Als Muslim kann ich nur an ihr islamisches Gewissen
appellieren. Wir leben hier in Europa in einer sehr
schwierigen, ja, ich möchte sogar sagen gefährdeten Lage.
Deswegen müssen wir alle den getrübten Spiegel unserer
Herzen, um mit al-Ghazali zu sprechen, wieder polieren, und
unsere Herzen leer machen von Nationalismus und Rassismus.
Wir müssen uns vielmehr um Bedeutung und Sinn des Korans
und der islamischen Lehre bemühen. Dann werden wir auch
wieder eine ernstzunehmende Kraft sein. Ich halte es
deswegen auch für falsch, wenn sich die Türken nur unter
sich einigen und dann die Führung in die Hand nehmen ebenso
halte ich es für falsch, wenn aus Proporzgründen (also
nur, weil die Türken hier die Mehrheit der Muslime bilden)
die Türken die Führung beanspruchen. Vielmehr sollte es so
sein, dass nach islamischen Gesichtspunkten die besten und fähigsten
Muslime die Angelegenheiten des Islam und der Muslime in die
Hand nehmen. Zumindest sollten die Funktionäre der
unterschiedlichen Verbände in den existenziellen Aufgaben
immer einig sein. Dazu muss aber wohl erst einmal ein
Bewusstseinswandel bei den Muslimen greifen. Bis dahin ist
noch ein weiter Weg zu beschreiten. Das sollte uns nicht
hindern, jetzt schon in kleinen Schritten damit anzufangen.
Tun wir unser Bestes und vertrauen wir auf Allah!
SAYFA BASI
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